Die beigestellte dll- oder exe-Datei wird mit der Lokalisierungssoftware geöffnet.

Dabei werden alle zu übersetzenden Texte (d.h. Dialogtexte, Menüeinträge, Meldungstexte, Strings, etc.) extrahiert und in tabellarischer Form dargestellt.
Das Bild zeigt die Übersetzungsliste unseres Beispieldialogs. Der Bildschirmabzug wurde vor der Übersetzung erzeugt, d.h. Quell- und Zielsprache sind noch identisch.
Übersetzungslisten können auf zwei Arten bearbeitet werden:
- Bearbeitung direkt in der Lokalisierungssoftware. Dabei kann ein benutzerdefiniertes Glossar hinterlegt werden, mit dessen Hilfe alle im Glossar eingetragenen Begriffe automatisch übersetzt werden können. Die übrigen (noch nicht im Glossar vorhandenen Texte) werden manuell, d.h. Zeile für Zeile übersetzt.
- Export der Übersetzungsliste und Bearbeitung mit Hilfe des
Translation Memory-Systems. Diese Methode bietet sich vor allem dann an, wenn das Translation Memory auch für die Übersetzung der zugehörigen Software-Dokumentation verwendet werden soll oder bereits ein Translation Memory mit der entsprechenden Terminologie existiert.
Beide Methoden (glossar-gestützt oder mit Translation Memory-System) gewährleisten eine hohe Konsistenz hinsichtlich der verwendeten Terminologie.